Spendenaufruf: Hilfe für Christen im Libanon und aus Syrien Geflüchtete

Nachricht 04. September 2020
Eine Schulklasse im Refugee Service Center Tyre. Bild: NESSL

Die aktuelle Finanzkrise im Libanon, die Corona-Pandemie und der verheerende Bombenanschlage am 4. August in Beirut treffen das ganze Land hart: Mit dem Staatsbankrott hat das Libanesische Pfund um 250 Prozentpunkte gegenüber dem US-Dollar verloren, die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, 17 % der arbeitenden Bevölkerung bezieht kein Einkommen. Der Staat hat alle Schulen geschlossen; ihre Lehrer muss die NESSL dennoch weiterbezahlen. All dies stellt den Einsatz der NESSL für Geflüchtete vor große Probleme.

Die Evangelische Kirche in Syrien und Libanon (NESSL) unterstützt 250 syrische Flüchtlingsfamilien und 150 libanenische Familien, die Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen haben, mit Basispaketen an Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln. Dabei erhalten die Familien, zu denen die NESSL trotz Schulschließung weiterhin Kontakt hält, in örtlichen Läden einlösbare Gutscheine; so wird sichergestellt, dass das Geld wirklich für Grundnahrungsmittel und Basishygieneartikel verwendet wird.

Die Gesamtkosten betragen 150.000 Euro. 55.000 Euro davon stellt die Landeskirche aus Haushaltsmitteln zur Verfügung, die Reformierte Kirche hat 15.000 Euro zugesagt. Die Restsumme muss durch Spenden aufgebracht werden.

Spendenkonto
Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers
Evangelische Bank
Stichwort: Zukunft für Syrien
IBAN DE76 5206 0410 0000 0060 09
BIC GENODEF1EK1

Quelle: https://www.zukunft-fuer-syrien.de/

OLKR Dr. Kerstin Gäfgen-Track
Tel.: 0511 1241-817