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Gewaltfrei für den Frieden

Nachricht 19. August 2016
gewaltfrei
Gewaltfrei für den Frieden - Die militärische Logik überwinden

Die militärische Logik überwinden

Ökumenisches Forum für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung

Anmeldung erbeten bis zum 19. August

Kurzinfos:

Samstag, 3. September 2016
10.00 - 17.30 Uhr
Auferstehungsgemeinde Hannover-Döhren
Veranstalter:
Arbeitskreis Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung der Konföderation ev. Kirchen in Niedersachsen

„Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten!" So lautet eine Erkenntnis nicht nur der evangelischen Friedensethik. Aber die Signale in der Politik weisen in eine andere Richtung: Die gewalttätigen Konflikte nehmen zu, militärische Interventionen werden als die probaten Lösungsmittel angesehen, die Rüstungsausgaben sollen massiv erhöht werden, die Atomarsenale werden auch in Deutschland modernisiert, der innere Friede ist durch Gewalt, Extremismus und Ungerechtigkeit stark gefährdet.

Auf dem Ökumenischen Forum 2011 stand im Anschluss an die Friedenskonvokation auf Jamaika schon einmal die Frage im Mittelpunkt, wie die Kirche zu einer Kirche des Friedens werden kann. Der ÖRK hat 2013 in Busan zu einem „Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens" aufgerufen. Aber wie sieht es konkret in den Kirchen Niedersachsens und der EKD aus? Reicht es, für die „vorrangige Option für Gewaltfreiheit" einzutreten, wenn — wie in der Friedensdenkschrift der EKD von 2007  gleichzeitig der Einsatz militärischer Gewalt nicht ausgeschlossen wird?

Die Landessynoden in Oldenburg und Hannover befassen sich in diesem Jahr mit der Friedensethik. In der Badischen Landeskirche hat ein umfassender friedensethischer Diskussionsprozess stattgefunden mit weitreichenden Beschlüssen.

Aber wie werden wir konkret? Wie können sich die Landeskirchen und Gemeinden in die gesellschaftliche Debatte um den Frieden einbringen? Wie können sie einen Beitrag leisten gegen eine wachsende Militarisierung, gegen eine Entsolidarisierung in Deutschland und in der ganzen Welt? Diesen Fragen wollen wir auf dem Ökumenischen Forum nachgehen.

Programm des Forums

ab 9.30 Uhr Ankommen

10.00 Uhr Begrüßung und Einführung 10.30 Uhr „Herausforderung Frieden — Für eine Politik ohne die militärische Option?!"
Jan Gildemeister, Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)

11.30 Uhr Pause

1 1.45 Uhr „Eine Landeskirche unterwegs zum Gerechten Frieden — Der friedenethische Diskussionsprozess in der Ev. Landeskirche in Baden"
Stefan Maaß, Friedensbeauftragter der Badischen Landeskirche

13.00 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr Arbeitsgruppen zum Thema „Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens werden" — Thesen und Forderungen an die Landeskirchen und Gemeinden

16.00 Uhr Plenum (mit Wahl von Mitgliedern des Arbeitskreises Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung)

17.00 Uhr Friedensgebet

17.30 Uhr Ende

Anmeldung bis zum 19. August 2016 senden an:

Hermann de Boer
Masurenstr. 9 B
31832 Springe
Tel.: 05041-8027417
E-Mail: Hermann.de.Boer@t-online.de

Ort:
Ev.-luth. Auferstehungsgemeinde
Helmstedter Str. 59
30519 Hannover-Döhren

Anreise:
Wer mit der Bahn anreist, kann vom Hauptbahnhof in Hannover mit der U-Bahn Linie 8 in Richtung Hannover Messe/Nord bis zur Haltestelle „Peiner Straße" fahren (10 Minuten).

Kosten:
Wir bitten um eine Spende für Verpflegung und Tagungskostene Sie kann vor Ort entrichtet werden. 

Weitere Informationen:
Hermann de Boer
Vorsitzender des AK Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung
Masurenstr. 9 B, 31832 Springe
Tel.: 05041-8027417
E-Mail: Hermann.de.Boer@t-online.de  

Lutz Krügener
Beauftragter Friedensarbeit, Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Lan-  deskirche Hannovers
Archivstr.3, 30169 Hannover
Tel. 0511-1241-560

 

Kontakt

Vorsitzender des Arbeitskreises Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen

Tobias Schäfer-Sell
Otto-Brenner-Str. 9
30159 Hannover
Tel.: 0511 1215-292