Nutztierhaltung

„Eine Ethik der Selbstbegrenzung ist unumgänglich“.
Dr. Bettina Siegmund, Leer

Massentierhaltung prägt das Agrarland Niedersachsen. Hier werden über 50% der Masthühnchen sowie ein Drittel aller Schweine und Legehennen in Deutschland gehalten.

Die Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers nahm am 13. Mai 2011 den Bericht des Umwelt- und Bauausschusses betr. Landwirtschaftliche Nutztierhaltung (Aktenstück Nr. 86) zustimmend zur Kenntnis.
Der Text fordert eine „Ethik der Selbstbegrenzung“ und kommt zu dem Schluss:

„Zu vermeiden ist eine nationale und internationale (Land)Wirtschaftspolitik, die zwangsläufig von industrieller Technologie und ihrer Philosophie bestimmte Großhaltungen zur Folge hat. Technologie muss generell wieder ‚dienende‛ Funktion übernehmen. Es ist ein Wandel notwendig, der zielgerichtet und unverzüglich zu Formen der Tierhaltung und Tiernutzung im Sinne von Tierwohl, Menschengesundheit und Nachhaltigkeit führt.“

weitere Informationen: Landwirtschaftliche Nutztierhaltung - Aktenstück 86 (2011)

 

Landwirtschaftliche Nutztierhaltung

Informationen und Positionen,
hrsg. vom Kirchlichen Dienst auf dem Land (KDL)
Hannover 2011